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Lesung mit
Helmut Haberkamm

Autorin der Woche

In dieser Woche soll

Terézia Mora

in den Fokus rücken, die am 27.10.2018 mit dem Georg-Büchner-Preis ausgezeichnet worden ist.

Die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung, die den bedeutendsten Literaturpreis Deutschlands jedes Jahr an herausragende Schriftsteller*innen verleiht, würdigt Moras „eminente Gegenwärtigkeit und lebendige Sprachkunst, die Alltagsidiom und Poesie, Drastik und Zartheit“ vereine. In ihren Werken wendet sie sich insbesondere den Außenseiterexistenzen zu, den Menschen in Not, den Heimatlosen oder jenen, die noch auf der Suche nach sich sind oder einem für sie angemessenen Weg. Hiermit treffe sie „schmerzlich den Nerv unserer Zeit.“

Zu ihren bedeutenden Werken gehören „Das Ungeheuer“, der Großstadtroman „Alle Tage“, „Der einzige Mann auf dem Kontinent“ oder „Die Liebe unter Aliens“.

Terézia Mora wurde 1971 in Ungarn geboren, wuchs zweisprachig auf und lebt seit 1990 in Berlin, wo sie Theaterwissenschaft und Hungarologie an der Humboldt-Universität studierte und das Drehbuch-Diplom der Deutschen Film- und Fernsehakademie erwarb. Über ihre schriftstellerische Tätigkeit hinaus arbeitet sie als Übersetzerin aus dem Ungarischen.

Das Fach Deutsch hat am Bayernkolleg als Kern- und verpflichtendes Abiturfach einen großen Stellenwert. Im Deutschunterricht sollen die Kollegiatinnen und Kollegiaten

•  ihre mündliche und schriftliche Ausdrucksfähigkeit entwickeln,

•  lernen, einen Text sach-, adressaten- und intentionsgerecht zu gestalten,

•  die Fähigkeit ausbilden, Texte aller Art zu erschließen und zu interpretieren,

•  wichtige Epochen, Stilrichtungen, Schriftsteller und Werke der deutschen Literatur kennenlernen.

Im Vorkurs umfasst der Deutschunterricht sechs Wochenstunden, in denen es darum geht, die verschiedenen Arten von Texten kennenzulernen, ihre inhaltliche Erschließung zu üben und eigene Texte zu gestalten. Die Kenntnisse und Fertigkeiten, die im Laufe des Jahres erworben werden sollen, sind in einem Grundwissenkatalog festgehalten, den Sie im PDF-Format herunterladen können.

In der K I (Eingangsphase) gibt es vier Wochenstunden Deutsch. Hier wird die Erschließung von Texten durch die besondere Betonung gattungsspezifischer Gesichtspunkte (z. B. Erzähltechnik, Dialoganalyse, formale Gestaltung von Gedichten) vertieft und der literaturgeschichtliche Aspekt einbezogen (Barock, Aufklärung, Sturm und Drang). Grundlage ist der von den bayerischen Kollegs erarbeitete Lehrplan und ebenfalls ein Grundwissenkatalog.

Auch in der Oberstufe (K II und K III) ist der Deutschunterricht vierstündig. Der Unterricht folgt hier dem Lehrplan für die 11. und 12. Jahrgangsstufe im achtjährigen Gymnasium.

Lesung mit Nora Gomringer

Lesung mit SAID