Hi, mein Name ist Sylvia Wagner, 33 Jahre, alleinerziehende Mutter von 2 Söhnen (15 und 9) und ich bin gelernte Köchin.

Was hat mich nun als Mutter dazu getrieben wieder in die Schule zu gehen? Mir diesen Stress mit Lernen und finanzieller Abhängigkeit von BAföG anzutun?

Ganz einfach: Zuerst war es, weil ich keinen Job bekommen habe (nicht mal als Putzfrau), da ich auf Kindergartenzeiten angewiesen war. Es sollte also zuerst mal Zeit überbrücken, bis mein kleiner Sohn etwas größer ist, und solange wollte ich nicht zuhause sitzen, sondern etwas leisten.

Da ich zwar nicht dumm, aber nie eine gute Schülerin während meiner Hauptschulzeit war, meinen Quali damals nicht bestanden habe, hatte ich natürlich erwartet, eventuell recht bald wieder aussteigen zu müssen.

Darauf warte ich heute noch. 😅

Nach nun knapp 4 Jahren, einem respektablen 1,…-Schnitt, ein, zwei Nervenzusammenbrüchen, stehe ich nun kurz vor meinem Abitur, etwas worum ich früher immer alle bewundert habe, und erfülle mir somit einen Traum, den ich nie glaubte, erreichen zu können.

Und ganz nebenbei ist es die fantastischste Zeit meines Lebens an unserem Kolleg. Die Lehrer, die Leute, wie eine Familie. Ich werde schon traurig, wenn ich mir in Erinnerung rufe, das es nun bald vorbei sein soll. Wo sind die 4 Jahre hin??? Auch wenn durch Corona jetzt eventuell die Noten etwas leiden könnten, wünsche ich allen Prüflingen viel Glück für die bevorstehenden Prüfungen.

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