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GEOGRAPHIE am Bayernkolleg Schweinfurt

Luftaufnahme des BAYERNKOLLEGS

Das A auf rotem Grund markiert die Zufahrt von der Florian-Geyer-Straße.  Hier sieht man mehr!

Das Kollegium des Fachs Geographie:
Ilse Gebhardt-Gögercin
Hermann Göb
Michael Goll (Fachbetreuer)
Nicole Küllmer
Markus Ländner

Geographieunterricht im Vorkurs

Arbeiten mit Globus und Karte, die Welt entdecken wie sie ist, Zusammenhänge begreifen und aktuelle Probleme (Klimawandel, Naturkatastrophen, Flüchtlingsströme etc. ) diskutieren - das ist Geographieunterricht, der Spaß macht.

Schulinterner Geo-Wettbewerb

Das Foto zeigt die strahlenden Sieger des schulinternen Geographie-Wettbewerbs, den die Fachschaft Geographie für die Vorkurse, den Sonderlehrgang 21 und die KI- Klassen ausgerichtet hat, zusammen mit Schulleiter Peter Rottmann, Geographielehrer Markus Ländner und Fachbetreuerin Ilse Gebhardt-Gögercin.

Punktgleich auf Platz 1 kamen Markus Knaup (1b) und Simone Robbins (1d) mit den besten Einzelergebnissen. Sie erhielten jeweils einen Atlas, während die besten Klassenergebnisse mit einem Korb voller Obst und Süßigkeiten belohnt wurden. Hier schnitten der Vorkurs c und die Klasse 1c am besten ab.

 

Die strahlenden Sieger

Geographie

Geographische Sachverhalte aus Texten, Schaubildern, kurzen Animationsfilmen oder durch Lehrervortrag und Unterrichtsgespräche zu lernen, ist die eine Methode, diese Sachverhalte durch eigene Anschauung vor Ort zu verstehen und zu erfahren, die andere Möglichkeit. Beide Varianten ergeben einen anschaulichen und nachhaltigen Geographieunterricht. Deshalb ist es uns Geographielehrerinnen und –lehrern immer wichtig, in jedem Schuljahr Unterrichtsgänge und Exkursionen durchzuführen, die den Unterrichtsstoff in idealer Weise ergänzen können. Dass wir mit unserer Exkursion ins Nördlinger Ries genau das erreicht haben, schildert der nachfolgende Schülerbericht.

Atlas vs. Realität

Geographieexkursion der KIII ins Nördlinger Ries

Ein moderner Höhlenmensch?

Es war einmal vor 14,5 Mio. Jahren, als ein riesiger Asteroid mit unserem Heimatplaneten, der Erde, kollidierte und einen beeindruckend großen Krater in der Schwäbisch-Fränkischen Alb hinterließ. Dieses ca. 25 km große „Loch“ war Grund genug, dass sich die Geographen („die letzten Genies fürs Ganze“) des Bayernkollegs auf Reisen begaben.

Unter der Führung von Frau Gebhardt-Gögercin und Herrn Ländner wurde zunächst das Rieskratermuseum in Nördlingen besichtigt. In den verschiedenen Museumsräumen wurde uns auf ganz vielfältige Art und Weise die Entstehung von Einschlagskratern sowie deren planetologische Hintergründe geschildert. Anhand von Computersimulationen, Schaubildern und Anschauungsstücken wurden die interessierten Schüler/innen an die Materie herangeführt. Etwas ganz Besonderes hierbei war das ausgestellte Mondgestein aus der amerikanischen Mondlandungsmission, welches der Aussage unseres Museumsführers nach „mit keinem Geld der Welt“ zu bezahlen sei.

Die Steinklopfer

Trotz intensiver Recherchen seitens unserer Lehrkraft bezüglich des örtlichen Klimas (Vielen Dank für den leider völlig sinnlosen Aushang!), das anstatt der versprochenen ariden Bedingungen relativ humide Seiten zeigte, erkundeten wir anschließend die auf beeindruckende Weise kreisrund gebaute Innenstadt Nördlingens. Eine Besichtigung des Kraterrandes selbst und ein darauf folgender Besuch eines Steinbruches, bei dem wir uns wie echte Geographen auf die Suche nach Relikten aus vergangener Zeit machten und z.T. auch fündig wurden, folgten. Trotz des kontinuierlich schlechter werdenden Wetters J ließen wir es uns nicht nehmen, zum Abschluss des gelungenen Tages, einige Höhlen zu erforschen.

Wieder einmal hat sich durch diese Exkursion gezeigt, dass es für ein Fach wie Geographie, abgesehen von der Arbeit mit den Atlanten (in denen eh alles steht J), unerlässlich ist, auch einmal seinen Allerwertesten hochzukriegen und sich die ganze Sache live anzusehen, denn:

Geographie = Natur - Atlas!

 

Alexander Reinhardt, Lisa Knaup (KIIIa)